Datenschutz & Compliance
DSGVO, Betriebsratsvereinbarungen, branchenspezifische Auflagen – verlangen das Need-to-know-Prinzip.
Wenn HR, Buchhaltung, Vertrieb, Support und Marketing auf derselben Plattform arbeiten, darf nicht jeder Mitarbeiter alles sehen, fragen oder ändern. Cortexion bringt rollenbasierte Rechte, attributbasierte Policies und Audit-Logs auf jeder Ebene mit – Workspace, App, Assistent, Wissensquelle, einzelnes Dokument.
Anmeldung über Google- oder Microsoft-Konto · Zwei-Faktor-Authentisierung · frei definierbare Rollen
Auf den Punkt
Rechte gelten in Cortexion auf jeder Ebene: Arbeitsbereich, App, Assistent, Wissensquelle und einzelnes Dokument. Rollenbasierte Rechte, ABAC-Policies, OAuth-Scopes und Audit-Logs bestimmen, wer etwas sehen, fragen oder ändern darf — auch dann, wenn alle Systeme miteinander verbunden sind.
Sobald KI Zugriff auf reale Unternehmenssysteme bekommt, wird Rechtemanagement zur Pflicht – nicht zur Kür.
DSGVO, Betriebsratsvereinbarungen, branchenspezifische Auflagen – verlangen das Need-to-know-Prinzip.
Auch ehrliche Mitarbeiter klicken auf den falschen Button. Rechte verhindern, dass Praktikantinnen aus Versehen die Lohnliste exportieren.
Ein Assistent ohne Rechtefilter halluziniert Antworten aus Daten, die der Fragende nie sehen dürfte. Rechte werden zur Pflichtleitplanke.
Freelancer, Agenturen, Steuerberater brauchen Zugriff – aber nur auf den Ausschnitt, der sie betrifft. Befristet, gefiltert, nachvollziehbar.
Wirtschaftsprüfer und Konzernrevision verlangen lückenlose Protokolle: Wer hat wann was angefragt, gesehen, geändert.
Agenturen und Beratungen arbeiten an mehreren Kunden parallel – Daten dürfen niemals zwischen Mandanten leaken.
Klassische Tools regeln nur den Login. Cortexion prüft Rechte zusätzlich bei jedem Klick, jeder Frage und jedem Tool-Aufruf – fünf Schichten tief.
Wer ist überhaupt im System?
Die äußerste Schicht. Definiert, wer Mitglied der Organisation ist und in welchem Tenant. Die Anmeldung läuft über das Google- oder Microsoft-Konto der Person, abgesichert mit Zwei-Faktor-Authentisierung.
Welche Apps darf die Person nutzen?
Die Buchhaltung braucht E-Mail-App und Excel-Experten, nicht aber Website-Builder oder Marketing-Dashboards. Pro App definieren Sie, wer Owner, Editor oder Viewer ist – oder gar keinen Zugriff hat.
Welche digitalen Mitarbeiter darf sie ansprechen?
Innerhalb des KI-Chats darf nicht jeder mit jedem Assistenten reden. Der „HR-Assistent" mit Zugriff auf Personalakten ist nur für HR. Der „Steuer-Assistent" mit DATEV-Anbindung nur für Buchhaltung.
Auf welches Wissen greift die KI in ihrem Namen zu?
Selbst wenn jemand mit einem Assistenten reden darf – die Wissensdatenbank dahinter wird zur Anfragezeit gefiltert. Der Assistent „sieht" nur Dokumente, für die der fragende Nutzer auch außerhalb der KI Leserechte hätte.
Was darf die KI in fremden Systemen tatsächlich tun?
Die feinste Ebene. Ein Vertriebs-Assistent darf vielleicht Leads im CRM lesen und neu anlegen – aber nicht löschen. Eine Buchhaltungs-Routine darf Belege in DATEV importieren – aber niemals Stammdaten ändern. Per OAuth-Scopes und Aktions-Whitelists.
Die Standard-Rollen decken 90 % der Fälle ab. Für den Rest bauen Sie eigene Rollen mit exakt den Aktionen, die Sie brauchen.
| Rolle | Sehen | Fragen | Bearbeiten | Veröffentlichen | Verwalten |
|---|---|---|---|---|---|
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Owner
Volle Kontrolle über den Workspace. Rechnungsempfänger. Kann andere Owner ernennen.
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✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
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Admin
Verwaltet Nutzer, Rollen, SSO, Audit-Logs – alles außer Abrechnung und Owner-Wechsel.
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✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
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Editor
Erstellt und bearbeitet Inhalte, Assistenten, Automatisierungen. Kein Zugriff auf Nutzerverwaltung.
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✓ | ✓ | ✓ | ✓ | — |
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User
Nutzt Apps und Assistenten produktiv. Erstellt eigene Chats und Dokumente.
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✓ | ✓ | ✓ | — | — |
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Viewer
Nur-Lese-Zugriff. Sieht Inhalte und Ergebnisse, kann selbst keine Anfragen stellen.
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✓ | — | — | — | — |
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Guest
Externer Zugriff auf einzelne Räume oder Dokumente. Befristet, IP-beschränkbar.
|
einzeln | einzeln | — | — | — |
Erstellen Sie eigene Rollen wie „Steuerberater extern", „Lohnbuchhalter:in", „Praktikant:in HR" – mit exakt den Aktionen, die diese Person braucht. Vererbung möglich.
Rechte werden meist nicht pro Person, sondern pro Team vergeben. Wer aus dem Team entfernt wird, verliert damit automatisch den Zugriff auf dessen Ressourcen.
Klingt nach Abkürzungen – ist aber die Industrie-Norm für moderne Zugriffssteuerung. Hier in fünf Bausteinen erklärt.
Anmeldung über das Google- oder Microsoft-Konto Ihrer Mitarbeitenden. Cortexion speichert dabei keine Passwörter – die Authentifizierung passiert bei Google beziehungsweise Microsoft.
Zusätzlich abgesichert wird der Zugang durch Zwei-Faktor-Authentisierung per Authenticator-App — auf Admin-Rollen verpflichtend, für den gesamten Arbeitsbereich erzwingbar.
RBAC – Role-Based Access Control. Jede Person hat
eine oder mehrere Rollen pro App. Eine Rolle ist ein Bündel aus Aktionen
(read,
create,
update,
delete,
publish,
approve).
Beispiel: Die Rolle „Marketing-Editor" darf in der App Websites Seiten erstellen und bearbeiten, aber nicht veröffentlichen – das tut nur der „Marketing-Publisher".
ABAC – Attribute-Based Access Control. Die Policy-Engine prüft bei jeder Anfrage zusätzliche Attribute: Tageszeit, IP-Adresse, Gerätetyp, Geheimhaltungsstufe des Dokuments, Kostenstelle, Projektnummer.
Beispiel-Regel: „Lohndaten dürfen nur vom Firmennetz aus geöffnet werden, niemals am Wochenende, nur durch HR mit Zwei-Faktor-Login." Die Engine wertet das pro Klick aus – nicht pro Login.
Hier wird's entscheidend: Wenn ein Nutzer einen Assistenten etwas fragt, läuft die Vektorsuche in der Wissensdatenbank erst nach dem Rechtefilter. Das System sucht nicht in allen Dokumenten und blendet danach aus – es sucht von vornherein nur in der erlaubten Subset-Menge.
Konsequenz: Der Assistent kann nichts halluzinieren, was der Fragende nicht ohnehin lesen dürfte. Jedes Quellen-Zitat kommt aus einem Dokument, für das die Person Leserechte hat.
Wenn eine Automatisierung z. B. in DATEV bucht oder in HubSpot einen Lead anlegt, läuft das über
OAuth 2.0 mit Scopes. Cortexion fragt pro
Integration nur die minimal nötigen Berechtigungen ab –
crm.contacts:write
ja, crm.contacts:delete nein.
Pro Assistent und Automatisierung definieren Sie eine Aktions-Whitelist. Was nicht auf der Liste steht, wird mit HTTP 403 abgelehnt – auch dann, wenn die KI „kreativ" wird.
Jede Aktion – Login, Frage an einen Assistenten, Dokumentöffnung, CRM-Schreibzugriff, Rollenänderung – landet in einem revisionssicheren Audit-Log. Mit Zeitstempel, Nutzer-ID, IP, App, Aktion, Ergebnis-Hash.
Exportierbar als JSON oder CSV, optional als Syslog-Stream in Ihr SIEM (Splunk, Elastic, Datadog). Aufbewahrungsdauer pro Workspace konfigurierbar – 90 Tage, 1 Jahr, 7 Jahre für regulierte Branchen.
Ablauf einer KI-Anfrage – sieben Prüfungen in unter 200 Millisekunden.
accounting.invoices:read auf.
Wie das 5-Schichten-Modell konkrete Berechtigungsfragen löst, die in jedem KMU vorkommen.
Darf
Darf nicht
Darf
Darf nicht
Darf
Darf nicht
Berechtigungen sind nur die halbe Miete – Revision will sehen, dass sie auch eingehalten wurden. Cortexion liefert lückenlose Protokolle, exportierbar wie und wohin Sie wollen.
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Jedes Event ist über chain_prev mit dem
vorigen verknüpft – eine nachträgliche Manipulation einzelner Einträge bricht die
Kette und wird vom System sofort erkannt.
Fragen zu Ihrem konkreten Rechte- oder Compliance-Setup?
Zur KontaktseitePlattform auf eigenen Servern in Deutschland, Modellstandort frei wählbar, kein Modell-Training, DSGVO.
AnsehenWo Sie Rollen, Anmeldung und Audit-Logs in der Plattform konfigurieren.
AnsehenWelche Scopes Cortexion bei welchem Tool wie minimal anfragt.
AnsehenWir schauen gemeinsam: Welche Teams, welche Apps, welche Daten – und wie das auf die 5 Schichten abgebildet wird. Inklusive Vorlage für Ihre Custom-Rollen.